50 – Hapé – auf dem Weg nach wo-ich-war | Ausstellung

Samstag 16.03. 2019, 19:00 Uhr | Geschlossene Veranstaltung |Kunstverein Steyr


Der Kunstverein Steyr zeigt vom 10. Februar bis 17. März 2019 eine Ausstellung mit Werken verschiedener Schaffensphasen von Hapé Schreiberhuber (50). Erstmals kann somit der Öffentlichkeit ein Überblick über das bildkünstlerische Werk Schreiberhubers präsentiert werden, wobei auch bisher ungezeigte Frühwerke zu sehen sein werden.

Die Präsentation umfasst Gemälde und Lithographien, und konzentriert sich vor allem auf die Genres Porträt, Landschaft und Aktmalerei. Schreiberhuber verzichtet bewußt auf die Nutzung der Fotografie für die Malerei. Seine Porträts entstehen durch die unmittelbare Begegnung mit dem Modell. Neben Freunden und Bekannten porträtierte er auch prominente Modelle, wie den Schauspieler Philipp Hochmair, den Komponisten Balduin Sulzer und die Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner. Zu sehen ist u. a. auch die Darstellung der Maria Magdalena unter dem Kreuz, die im Schloss Lamberg in Steyr ausgestellt war, und für heftige Diskussionen sorgte.

Als Mehr-Sparten-Künstler gestaltet Schreiberhuber auch Lesungen und Sprachperformances. So gastiert er mit seinen Rainer-Maria-Rilke-Projekten durch die deutschsprachigen Länder. Seine Konzertmalerei entsteht ebenfalls live vor Publikum. Sein Bildwerk wird vertreten von der Galerie Schön in Bonn. Er ist künstlerischer Leiter für das Styraburg Festival und die Kunstwoche in Steyr sowie für Literatur & Musik in der Krypta der Peterskirche in Wien.
 
Hapé Schreiberhuber studierte an der Facultat de Belles Arts Barcelona, an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, an der Universität für Gestaltung Linz und an der Universität Wien. Er diplomierte 1996 zum Magister der Künste bei Wolfram Hänsch. Schreiberhuber erhielt Stipendien an der Facultat de Belles Arts Barcelona, am Egon Schiele Art Centrum Krumau und im Salzamt Linz.

„Schreiberhubers Gemälde zu betrachten ist, wie in einen undurchsichtigen Spiegel zu blicken. Dies verändert unsere Vorstellung, an die wir am tiefsten und abgründigsten glauben: unser gering geschätztes Ich.” Iván Sánchez, Kritiker in Barcelona

AUSSTELLUNG
10.02.–17.03. 2019
Donnerstag bis Sonntag: 10–12 und 14–17 Uhr / Eintritt frei